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Stadtrat führt sein Engagement gegen Rassismus weiter

2022-11-02 13:05:08
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Quelle: Stadt Zürich

Der Rassismusbericht 2022 der Stadt Zürich zeigt, dass ideologisch motivierter Rassismus in der Stadtverwaltung selten vorkommt, wie die Stadt Zürich meldet.

Doch es gibt rassistische Vorfälle. Im Umgang damit existiert bisher keine einheitliche Praxis.

Der Stadtrat beauftragt das Präsidialdepartement, ihm einen Vorschlag für die Umsetzung der Empfehlungen des Berichts zu unterbreiten. Der Rassismusbericht 2022, den eine interdepartementale Arbeitsgruppe unter der Leitung der Integrationsförderung erarbeitet hat, richtet den Fokus auf die Stadtverwaltung.

Anhand konkreter Fallbeispiele zeigt der Bericht, wie sich Rassismus im Alltag der Stadtzürcher Verwaltung zeigt und wie darauf reagiert wird. Gemäss der Arbeitsgruppe kommt offensichtlicher und ideologischer Rassismus in der Stadtverwaltung nicht oft vor.

Aber es gibt rassistische Vorfälle. Sie kommen in allen Departementen und meist in subtilen Formen vor.

Sie können sich auf das Aussehen, die Kleidung oder die Sprache einer Person beziehen und gehen von Kund*innen, Kooperationspartner*innen, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten aus. In der Regel geschehen sie nicht bewusst oder absichtlich, und manchmal seien es gegebene Regeln und Abläufe, die zu rassistischer Ungleichbehandlung führen.In den vergangenen Jahren haben die städtischen Institutionen vielfältige Massnahmen gegen rassistische Diskriminierungen umgesetzt.

Auf rassistische Vorfälle werde oft angemessen reagiert. Doch der Bericht zeigt auch, dass in der Verwaltung keine einheitliche Praxis etabliert sei und auf ähnliche Vorfälle unterschiedlich reagiert wird.

Der Rassismusbericht enthält verschiedene Empfehlungen, wie die Stadtverwaltung Rassismus entschlossener und koordinierter angehen kann. Der Stadtrat habe nun das Präsidialdepartement beauftragt, bis im Sommer 2023 eine Vorlage für eine geeignete Umsetzung dieser Empfehlungen auszuarbeiten.

Der Stadtrat spricht sich seit langem klar gegen Rassismus aus und setzt sich für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft ein. 2007 sei die Stadt Zürich der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus beigetreten.

Mit der damit verbundenen Verpflichtung zu einer regelmässigen Berichterstattung wurde eine interdepartementale Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese werde von der Integrationsförderung geleitet, die bei der Stadtentwicklung im Präsidialdepartement angesiedelt ist.

Der Rassismusbericht 2022 der Arbeitsgruppe schliesst an die Vorgängerberichte aus den Jahren 2009, 2013 und 2017 an..

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